Ein Neues Ordnungsbild
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Produktbeschreibung
Ein Neues Ordnungsbild - Überschaubare Willensbildung im modernen Staat(Antiquarische Qualität)
Im Auftrag der Artur-Mahraun-Gesellschaft herausgegeben von Wolfgang Lohmüller
Vorwort aus der Broschüre Ein Neues Ordnungsbild, geschrieben und erschienen 1960.
Das
politische Handeln Artur Mahrauns in den zwanziger und frühen dreißiger
Jahren, in denen der Führer des Jungdeutschen Ordens vielfach
mißverstanden und angefeindet worden ist, bedarf im Rückblick kaum
einer Rechtfertigung mehr; unzweifelhaft kann es vor dem Urteil der
Geschichte bestehen. Aber es gehört eben auch, als abgeschlossen und
nicht fortführbar, der Geschichte an. Was in die Zukunft weist und
damit als Vermächtnis und Auftrag verbleibt, ist das Bild einer neuen
Volks- und Staatsordnung, um das Mahrauns Denken ein volles
Vierteljahrhundert gekreist und dem er seine wesentlichsten Schriften
gewidmet hat. Gemeinschaft, Nachbarschaft und Volksstaat sind hier die
tragenden Begriffe.
Allein um dieses Bildes willen ist die Artur-Mahraun-Gesellschaft ins Leben getreten. Indessen sieht sie in ihm, wie sein Urheber, kein starres Dogma. Von der Notwendigkeit gedanklicher Weiterarbeit durchaus überzeugt, wünscht sie Mahrauns Vorstellungen und Zielsetzungen in die allgemeine Aussprache einzuführen und die Verwirklichung anzubahnen. In der Grundrichtung ihres Strebens, das einer festfundierten freiheitlich-demokratischen Ordnung gilt, mit vielen Gleichgesinnten übereinstimmend, erstrebt die Gesellschaft fruchtbare Verbindungen, nicht zuletzt mit der Wissenschaft. Bei den folgenden Beiträgen handelt es sich, auch in ihrer Gesamtheit, nicht um eine erschöpfende Darstellung. Sie bezeugen aber wohl ein ernstes Bemühen und mit ihm diejenige Offenheit in die Zukunft hinein, die die Gesellschaft ihren Gesprächspartnern wie ihrer eigenen Sache schuldig ist.

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